Schwangerschaftsberatungsstelle für alle Fragen offen

Artikel Hauspost/Mai 2018: Ende März machte ein kleines Findelkind im Mueßer Holz große Schlagzeilen. Es ist nur schwer vorstellbar, welche Not und Verzweiflung nötig ist, damit eine Mutter ihr Neugeborenes in der Kälte aussetzt. Genau auf solche Situationen und alle anderen Fragen und Probleme, mit denen sich werdende Mütter auseinandersetzen müssen, ist die Schwangerschaftsberatungsstelle der AWO spezialisiert.

„Wenn man nicht weiß, wie man sich in einer Schwangerschaft verhalten soll, wie es weitergeht oder wenn vielleicht niemand davon wissen soll, dann sind wir immer der richtige Ansprechpartner”, erklärt Antje Paetsch, kommissarische Leiterin der Beratungsstelle. Neben einer Rundumberatung und Hilfe zu rechtlichen Fragen, Antragstellungen und Gesundheit bieten die Mitarbeiterinnen auch eine psychosoziale Beratung. Gemeinsam mit der Mutter wird dann nach der optimalen Lösung für sie und das Kind gesucht. „Wenn die Mutter dabei anonym bleiben will, geht auch das. Wir bieten hier die sogenannte vertrauliche Geburt an”, so Stefanie Henschel (Foto). Bei diesem Angebot muss die Mutter nur einmal ihren richtigen Namen gegenüber der Beraterin angeben. Danach erhält sie ein Pseudonym. So wird die Mutter geschützt durch die Schwangerschaft begleitet – weder Ärzte noch Krankenhäuser erfahren die wahre Identität. Auch nach der Geburt steht das Team der Schwangerschaftsberatung der Mutter zur Seite. Alle Beratungsangebote sind selbstverständlich kostenlos. Neben werdenden Müttern in Notsituationen können sich natürlich auch alle anderen jungen Familien oder die, die es gerne werden wollen, an die Beratungsstelle wenden.

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