Herausfordernden Spagat schaffen

Im Internat werden Leistungssportler auf ihrem Weg begleitet und umfassend betreut

Artikel Hauspost/Oktober 2016

Schwerin • Das Leben zwischen Schule und Leistungssport meistern – eine Herausforderung, der sich die Mädchen und Jungen stellen, die im Sportinternat leben. Unterstützt werden sie von acht Sozialpädagogen und Erziehern, die ihnen bei der Strukturierung ihres Alltags, der Organisation und den Fragen rund ums Erwachsenwerden helfen.

Für Elisa Lohmann und Luise Klein beginnt der Tag früh. Die beiden 16-jährigen Nachwuchs-Volleyballerinnen absolvieren schon vor Unterrichtsbeginn ihre erste Trainingseinheit. Über den Tag verteilt wechseln sie zwischen dem Sportgymnasium und der Halle hin und her, die Hausaufgaben müssen erledigt werden und die nächste Klausur steht auch noch an. Viel Pensum, das die ambitionierten Sportlerinnen auf sich nehmen. Damit sind sie im Sportinternat nicht alleine. „Alle unsere Schüler brennen für ihren Sport – egal ob Radfahrer, Fußballer, Boxer oder Volleyballerin. Sie kämpfen für ihr Ziel, im Leistungssport nach ganz oben zu kommen. Unsere Aufgabe ist es, ihnen dabei die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen“, sagt Ingrid Hartig, Leiterin des Internats.
Vom gemeinsamen Gang zum Arzt über die Hilfe bei Hausaufgaben bis hin zur Koordinierung mit Trainern, Eltern und Lehrern sind die Pädagogen vor allem eines: Ansprechpartner in allen Fragen des Lebens. Auch in schwierigen Situationen können sich die Schüler an ihre Betreuer wenden. „Manchmal wird das Heimweh zu groß, der Druck lastet stark auf den Schultern oder die Laufbahn scheint durch eine Verletzung gefährdet. In diesen Momenten sind wir für unsere Schüler da und finden gemeinsam Lösungswege“, so die Internatsleiterin. Elisa Lohmann und Luise Klein meistern ihr Leben zwischen Sport und Schule sehr gut. In der zweiten Mannschaft der Volleyballerinnen haben sie sich fest etabliert, Deutscher Meister sind sie schon geworden. „Die beiden sind große Talente. Wir sind uns sicher, dass sie ihren Weg erfolgreich gehen werden“, zeigt sich Ingrid Hartig überzeugt. (cd)

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