Miniaturenpark putzt sich für Saison heraus

Zwei Plüschgiganten on Tour

Artikel Hauspost/April 2018: Bäume und Hecken werden beschnitten, Wanderwege mit Bordsteinen flankiert und die kleinen Miniatur-Gebäude werden vorsichtig geputzt und hier und dort ausgebessert. Im „Lütt Schwerin” bereitet sich alles auf den Saisonstart am 1. Mai vor. Bis dahin ist noch einiges zu tun. Als Miniaturpark-Leiter Yves ­Schade die Abdeckung vom Modell des ­Schweriner Schlosses nimmt, wird klar: da fehlt doch etwas! „Wir mussten in diesem Jahr das Schloss zum ersten Mal seit seiner Aufstellung 2013 sanieren. Einige Ornamente waren abgeplatzt und die Farbe musste aufgefrischt werden”, erklärt der Quasi-Bürgermeister vom Mini-Schwerin. Deshalb befinden sich die Türme, die Orangerie und viele andere Teile noch in der Modellbau-Werkstatt des Miniaturparks. Hier entsteht derzeit auch das letzte fehlende Teil des Schloss-Ensembles: Der kleine Hof rund um den Muschelbrunnen.
Viele Monate, zum Teil sogar Jahre basteln und bauen die Mitarbeiter des Miniaturenparks, bis ein Gebäude fertig ist. Das ist auch kein Wunder, denn jede Dachschindel, jede Struktur im Mauerwerk, jedes Fenster und jedes Ornament – einfach alles entsteht in liebevoller Handarbeit. „Unsere Mitarbeiter sind allesamt Arbeitssuchende, die ALG II beziehen. Vom Jobcenter werden sie dann an uns vermittelt. Viele sind mit Begeisterung dabei”, erklärt Yves Schade.
Am 1. Mai öffnet der Minaturenpark „Lütt Schwerin” wieder seine Tore. Kinder können für einen Euro, Rentner für zwei Euro und alle anderen für drei Euro durch die Straßen des Schweriner Stadtkerns aus dem Zeitraum von 1900 bis 1930 schlendern. Zur Stärkung gibt es täglich frischen Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Auch private Feiern können im Miniaturenpark gefeiert werden.
Am 16. August ab 10 Uhr lädt die AWO außerdem wieder zum großen Kinderfest im kleinen Schwerin ein.

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