Kita Regenbogen wird umgebaut

Artikel Hauspost/September 2017: Es ist Sommerpause in der Kneipp-Kita Regenbogen. Wo sonst 230 Kinder und Kleinkinder spielen, sind es in den großen Ferien nur 50 bis 60. Genau die finden es höchst spannend, wie die Bauarbeiter drinnen und draußen herumwerkeln. Am Ende sollen hier unter anderem zwei neue Kinder-Restaurants entstehen, in denen die Kleinen selbst kochen können – zum Beispiel mit Kräutern aus dem hauseigenen Garten.

„Gesunde Ernährung spielt in unserer Kneipp-Kita eine besondere Rolle, genauso wie Bewegung und dass sich die Kleinen auch mal zurückziehen können”, sagt Kita-Leiterin Doreen Nordhaus. Massagen, Yoga und Wasserspiele runden das Angebot für die Kinder im Alter zwischen drei Monaten und elf Jahren ab. Das ganze Team achtet intensiv auf das seelische Wohlbefinden der Kinder. 19 Erzieher haben einen Abschluss als Gesundheitserzieher.
Jeder Bereich von der Krippe über die Kita bis zum Hort hat eine eigene Teamleiterin. „Gerade jetzt packt jeder mit an, damit alle Bereiche schnellstmöglich für die Kinder fertig werden”, sagt Petra Tesch. Die insgesamt 29 Mitarbeiter der Kita Regenbogen sind stolz, ein gutes Team zu sein. Auch mit dem Elternrat tauschen sie sich viel aus. Allen geht es vor allem um eins: Dass es den Kindern gut geht. Da sind Äußerlichkeiten des 43 Jahre alten Gebäudes gar nicht so wichtig.
Dennoch war es in diesem Jahr an der Zeit, den kaputten Fahrstuhl rauszuschmeißen und eine neue Küche einzubauen, denn hier wird bald wieder frisch gekocht. Später wird die Teilsanierung dann nach und nach auch in den oberen Bereichen stattfinden. Außerdem steht auf dem Plan, alte Fenster auszutauschen und dem Gebäude einen neuen Anstrich mit einem großen bunten Regenbogen zu geben. „Zudem soll noch eine Wohlfühloase samt Sauna und Dusche entstehen, da freuen sich die Kinder schon drauf”, sagt Doreen Nordhaus. Sie und ihre Kollegen arbeiten weiterhin daran, dass ihr besonderes pädagogisches Konzept umgesetzt werden kann. Einen neuen Funktionsraum „Baustelle” gibt es bereits. Viele bohrende Fragen dazu haben die Bauarbeiter den Kindern vor der Tür ja schon beantwortet. 

Juliane Brettmann

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