Integrative Sportpädagogische Wohngruppe

Artikel Hauspost/April 2017
Seit einem Jahr bietet die AWO ein deutschlandweit einmaliges Konzept an: die Integrative Sportpädagogische Wohngruppe. Die Fachkräfte des Teams der ISp-WG sorgen in Görries täglich dafür, dass die maximal zehn Kinder und Jugendlichen in besonderen Lebenssituationen sich auch auf sportliche und spielerische Art persönlich weiterentwickeln und lebenspraktische Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernen können. Auf der schönen Sportanlage in Görries tranieren regelmäßig die Nachwuchsmannschaften des FC Mecklenburg. Auch die jungen Bewohner der Integrativen Sportpädagogischen Wohngruppe lernen hier täglich, über Bewegung und Sport ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Nicht nur beim Fußball wird ihre emotionale und soziale Entwicklung gefördert, sondern auch bei Interaktionsspielen oder individuellen aktiven Kreativangeboten. Für Einrichtungsleiter Stefan Cwielong und sein junges Team stehen die Kinder und Jugendlichen immer im Vordergrund. „Ob Unterstützung bei den Hausaufgaben, gemeinsames Kochen oder handwerkliche Projekte im Haus – am Ende gibt es für jeden Einzelnen viel Zeit zum Reden, es wird gelacht, geweint und manchmal ist es auch wichtig, unsere Kinder einfach einmal in den Arm zu nehmen”, sagt er. Integration in alle Richtungen war von Anfang an ein zentraler Gedanke, der bemerkenswert aufgegangen ist. Alle Zimmer sind modern ausgestattet und verfügen über ein eigenes Badezimmer. Die Kinder und Jugendlichen haben dadurch ihre Privatsphäre, aber immer auch ein multiprofessionelles Team, welches aus ganz Deutschland zusammengekommen ist, an ihrer Seite. „Gemeinsam mit unserem Bereichsleiter Steffen Marquardt konnten wir hier unsere Begeisterung für ein ganz neues sportpädagogisches aktives Konzept einer Wohngruppe umsetzen. Schließlich ist die ISp-WG zumindest übergangsweise das zweite Zuhause für die Kinder und Jugendlichen. Ihre gezielte Förderung, mit allen Erfolgen und Grenzerfahrungen, ist täglich eine große Herausforderung, aber macht auch jeden Tag wieder riesigen Spaß. Vielleicht auch deshalb, weil hierfür in Kooperation mit dem FCM täglich auch eine kleine Sporthalle auf dem Gelände genutzt werden kann”, sagt Stefan Cwielong. Natürlich gibt es klare Regeln und Strukturen im Haus, genauso wie beim Fußball-, Basketball-, Tischtennis-, Reit- oder Fitnesstraining. In dieser Verbindung steckt aber eben auch das kleine Geheimnis des Erfolges.

(maxpress)


Zurück